Als er 1997 THE MESSAGE gründete, hatte er gar keine…

„We live in a city of symbols“ – mit diesen Worten eröffnet Alewya ihre neue Single und zugleich ein neues Kapitel ihrer künstlerischen Reise. Nach Tour mit Little Simz, Auftritten beim Glastonbury und Pitchfork Festival, kündigt die in London lebende äthiopisch-ägyptische Sängerin, Produzentin und visuelle Künstlerin heute die Veröffentlichung ihres Debütalbums „ZERO“ an.
Das Album erscheint am 26. Juni 2026 über Because London Records und entstand gemeinsam mit ihren langjährigen Kollaborateuren Craigey Dodds, Dean Barrett und Busy Twist, während der renommierte englische DJ Shy FX als Executive Producer beteiligt war. Zeitgleich zur Albumankündigung veröffentlicht Alewya die neue Single „City of Symbols„, begleitet von einem eindrucksvollen Musikvideo.
„City of Symbols“ – zwischen Herkunft, Identität und Londoner Underground
Mit ihrer charakteristischen Verbindung aus äthiopischen Rhythmen und Londoner Underground-Beats zeigt „City of Symbols“ einmal mehr Alewyas unverwechselbaren Stil, der sie bereits durch Singles wie „Play“ ins internationale Spotlight rückte. Mit Drums von ejeebee und Gitarren von Vraell entfaltet sich ein atmosphärischer, vielschichtiger Track, auf dem sich Alewya zugleich verletzlich und entschlossen präsentiert.
Inhaltlich reflektiert sie über Herkunft, Familie und die Leidenschaften, die sie bis heute prägen. Der Song wirkt zugleich introspektiv und kraftvoll – und gibt einen ersten Einblick in die Klangwelt ihres kommenden Albums „ZERO“. Über den Albumtitel sagt Alewya: „Zero ist der Anfang, die Mitte und das Ende. Zero ist der Zwilling der Unendlichkeit.„
Eine Künstlerin zwischen Disziplinen und Kulturen
Alewya gehört zu einer neuen Generation von Künstler*innen, die globale Musik neu definieren. Als äthiopisch-ägyptische Künstlerin, aufgewachsen in West-London, verbindet sie unterschiedliche kulturelle Perspektiven und künstlerische Disziplinen zu einer eigenständigen Vision. Ihr künstlerisches Selbstverständnis basiert auf Authentizität, kultureller Verwurzelung und spiritueller Energie. Sie beschreibt sich selbst als „eine Malerin, die Musik macht“.
Tatsächlich begann ihr kreativer Weg in der bildenden Kunst: Von Malerei und Graffiti entwickelte sich ihre Arbeit über Animation schließlich zur Musik. Um ihre visuellen Ideen in Klang zu übersetzen, begann sie eigene Beats zu produzieren – ein Ansatz, der ihre Musik bis heute prägt. Klang versteht sie weniger als Struktur, sondern vielmehr als Textur, Emotion und Instinkt.
Vom Underground zur Tour mit Little Simz
2021 veröffentlichte Alewya ihr erstes Projekt „Panther in Mode“, das sie als furchtlose neue Stimme der britischen Alternative-Musikszene etablierte. Das Projekt wurde für seine Mischung aus afro-elektronischer Percussion, intensiver Energie und einer markanten visuellen Ästhetik gefeiert. Seitdem begeistert sie ein internationales Publikum.
Sie nahm eine Performance bei COLORS auf, arbeitete mit Moses Boyd zusammen und performte bei Festivals wie Pitchfork Paris und Glastonbury. Außerdem war sie als Support-Act mit Little Simz auf Tour. Auch in Deutschland hat Alewya bereits mehrfach live gespielt und sich eine wachsende Fanbase aufgebaut, u.a. beim Fusion Festival und den HipHop Open.
Ähnliche Posts
- Download: DustyCrates „Out of Order“ Album
Wiens kleine Beatmusik. Auch bei uns brodelt die Reduktion. Aber ohne Diskussion um neuzeitliche Subgenreklassifizierung:…
- Status T - City Love (Video)
Vielleicht war der ein oder andere letzten Donnerstag ja im Fluc bei Alkaholiks + Cali…
- Shuko - In Remembrance Of Amy
Ein sehr feines Projekt hat sich der deutsche Produzent Shuko mit dem digitalen 4-Track Album…
Als er 1997 THE MESSAGE gründete, hatte er gar keine Ahnung, was da alles auf ihn zukommen würde. Als Fotograf überlässt er lieber Berufeneren das Schreiben. Dafür fragt er gerne nach. Nur in seltenen Fällen haut er selbst in die Tasten. Aber da muss schon viel passieren. Einfach lieber am Auslöser
