Als er 1997 THE MESSAGE gründete, hatte er gar keine…
Österreicher wissen um Sprachbarrieren Bescheid. Und das nicht erst seit Texta. Dass man nicht unbedingt die Sprache verstehen muss, um Musik zu genießen und spüren, ist ein anderes Thema. Dies bewies die aus dem Süden Brasiliens stammende Karol Conka im Rahmen ihrer Wien Show von Music + Poetry Basket #UrbanExchange. Und zur Verwunderung ging das Wiener Publikum auch ohne großes Zögern mit. Trotz Sprachbarriere. Mit ihrem energiegeladenen Sound, satten Bässen und markanten Flow zerlegte sie das Cafe Leopold in Wien in einer guten Stunde gehörig.
Die smart angelegte Stagetime um ein Uhr nachts erwies sich als gute Entscheidung, kamen doch die meisten nach dem Spiel zum Abgewöhnen zwischen Holland und Costa Rica. Einige kennen ihren Track „Boa Noite“ vielleicht auch aus dem Soundtrack von FIFA 14. Wer bis dato noch nichts von Karol Conka gehört hat, soll soviel gesagt sein: diese Frau ist in Brasilien ein Superstar, kann sich nicht unerkannt in der Öffentlichkeit bewegen und ist momentan im Begriff, Europa zu erobern. Ihre Platte „Batuk Freak“ erscheint auf dem englischen Label Mr.Bongo. Gilles Peterson und andere Musikkenner fahren auf ihren Sound ab – so wie jeder, der sie live gesehen hat.
In Kürze folgt hier auf THE MESSAGE ein ausführliches Interview mit der sympathischen Brasilianerin.
Fotos: Daniel SHAKED
/ds/
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Als er 1997 THE MESSAGE gründete, hatte er gar keine Ahnung, was da alles auf ihn zukommen würde. Als Fotograf überlässt er lieber Berufeneren das Schreiben. Dafür fragt er gerne nach. Nur in seltenen Fällen haut er selbst in die Tasten. Aber da muss schon viel passieren. Einfach lieber am Auslöser