fka Deschek vom Message. Heute noch als Wödscheim-Co-Host aktiv.

Als Autodidakt hat der auf Jazz- und HipHop-Klänge spezialisierte Drummer Karriem Riggins ein großes Repertoire an musikalischen Einflüssen verinnerlicht, wie er vor einigen Jahren in einem Tribut-Video für J Dilla erwähnte: „I learned how to play drums by listening to music, no formal training.“ Bereits sein 2015 verstorbener Vater Emmanuel Riggins war ein eifriger Musiker, der etwa in den frühen 1970er-Jahren als Keyboarder und Produzent mit dem Jazzgitarristen Grant Green zusammengearbeitet hatte. Auch Karriem Riggins beweist musikalische Variabilität – wenn er seine Sticks beiseite legt, beweist er regelmäßig, dass er mit der MPC ähnlich gut hantieren kann. Schließlich tritt der in Detroit aufgewachsene Künstler nach seinem Solo-Album „Alone Together“ sowie vereinzelten Kollabos mit Rappern, etwa auf „Tainted“ mit Slum Village, derzeit wieder verstärkt als Produzent in Erscheinung. Er hat einen Großteil der Instrumentals des aktuellen Common-Albums „Black America Again“ beigesteuert und Ende Februar mit seinem zweiten Solo-Album „Headnod Suite“ nachgelegt.
Nachdem Karriem Riggins‘ erstes Instrumentalalbum „Alone Together“ von jazzigen Sounds geprägt war und er zuletzt mit der kanadische Jazz-Sängerin Diana Krall kollaboriert hat, widmen sich die Tracks der via Stones Throw Records erschienenen LP „Headnod Suite“ – ganz dem Titel entsprechend – rauen HipHop-Klängen. Den 29 donnernden Kopfnicker-Instrumentals ist ein starker Detroit-Flavour anzumerken, wobei Riggins neben abwechslungsreichen Drum-Pattern auch auf ausgefeilte Basslines achtet.
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