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Das Faible von Duzz-Down-San-Member Mirac für elektronische Klangwelten sollte an dieser Stelle keine Neuigkeit darstellen. Vergangenes Jahr vertrat der Wiener gemeinsam mit Singer-Songwriterin Mira Lu Kovacs Österreich bei der Red Bull Music Academy in der kanadischen Metropole Montreal, wofür künstlerische Open-Mindedness eine Grundbedingung darstellt. Ein Event, das schließlich einen nachhaltigen Eindruck beim Künstler hinterlassen sollte. Aber wenig verwunderlich, wenn man dort beim Kaffeeholen locker eine Konversation mit Kaytranada, Mike Will Made It oder Just Blaze starten kann.
Musikalisch haben genannte Personen Mirac auch bei der Fertigung seiner ersten Beat-EP „Wavetable Manners“ inspiriert, die ein weites elektronisches Klangumfeld aufbietet. So sind Trap, Grime und UK Bass allesamt als Ingredienzien vertreten. Die beiden letztgenannten Subgenres sind bekanntermaßen auch die bevorzugte Spielwiese von Labelkollegen P.tah, der als einziges Feature in der Tracklist aufscheint. Nicht als Rapper, sondern als Produzent. Die volle Ladung Synthie-Sound auf „Wavetable Manners“ kommt ganz ohne gerappte Worte aus. Alles andere als eine Überraschung, schloss Mirac vergangenes Jahr im Interview mit redbull.com eine Rückkehr zum Mic für seine folgenden Projekte kategorisch aus. Schade. Da er aber den Umgang mit den Synthesizern außerordentlich gut beherrscht, wirkt der Verzicht auf gerappte Zeilen zunächst irgendwie verschmerzbar.
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