fka Deschek vom Message. Heute noch als Wödscheim-Co-Host aktiv.

Wo soll die Reise nach dem „Abbankeln“ hingehen? Mit dieser Frage setzt sich Vearz im Track „Fegefeia“ aus seinem im Februar erschienenen Album „Invearzion“ auseinander. Als Featuregast tritt mit Adem Delon ein alter Bekannter in Erscheinung, der im Jänner mit „Könige“ nach einer mehrjährigen musikalischen Schaffenspause wieder auf die Bildfläche zurückgekehrt ist. Auf „Fegefeia“ übernimmt der ehemalige RoofTopClique-Sänger und -Rapper die Hook. Freshmaker hat den Beat beigesteuert.
Vearz und Adem Delon widmen sich zunächst einer paradiesisch-glatten Stocki-Afterlife-Party im Himmel, die wenig berauschend erscheint. Im jenseitigen Schickeria-Umfeld rund um Pförtner Simon Petrus, Engel, Promi-Chirurgen und Co verläuft die Suche nach geeigneten „Puppaln“ vergeblich – eben alles für die Braven ausgelegt. Der Himmel scheint für die „Gfrasta“ kein geeignetes Pflaster zu sein. Also Schauplatzwechsel, ab ins Untergeschoss. Beim „Teifl“ gibt’s schließlich ebenfalls eine Fete. Zahlreiche Freunde, eine glühende Tanzfläche, Drogen und Huren erscheinen zunächst verlockend, doch auch das durchgehende „Festl für Schlimme“ nutzt sich ab. Dass Vearz nur noch zurück zu Frau und Kind möchte, stößt beim Lucifer-Security allerdings auf wenig Verständnis. Tja, dann lieber doch ein bisschen auf die Gesundheit achten, keine Insta-Storys am Steuer aufnehmen und noch einige Jahrzehnte „da unten“ verbringen.
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