Der selbsternannte Mann mit der Honigaura hat sich drei Jahre lang bedeckt gehalten, damit ist jetzt Schluss. Der Wiener Rapper Patron veröffentlichte am 17. April 2026 seine neue EP „Maske“ mit sieben Songs, die laut ihm keine halben Sachen machen.
Was er selbst über das Projekt sagt, klingt nach mehr als einem Comeback. Er wolle sich „so verletzlich wie nie zuvor“ zeigen, „die Karten auf den Tisch legen“ und die vergangenen drei Jahre „mit reinstem Realtalk aufarbeiten.“ Ein Vorhaben, das in einer Szene, die oft zwischen Pose und Authentizität pendelt, Gewicht hat.
Der Titelgedanke Maske ist im Rap kein neues Motiv, hier aber wörtlich gemeint. Es geht nicht um die Maske als Schutz, Persona oder Abgrenzung, sondern um das, was jetzt abgelegt wird. Diese Haltung zieht sich durch die gesamte Bildsprache der Texte, die auf düsteren Beats den Eindruck harter, ungefilterter Inhalte unterstreichen.
Für Mixing und Mastering holte sich Patron die erfahrenen Hände von mrn808 ins Boot. Der Produzent hat sich in der heimischen HipHop-Szene längst einen Namen gemacht und zeigte zuletzt mit seinem Producer-Album „EOS„, was er draufhat.
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