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Just For The Record #37: Max Mostley

Just For The Record #37: Max Mostley

max mostley

Schon früh hat der gebürtige Düsseldorfer in unterschiedlichen Bands gespielt und selbst Musik produziert. Der Durchbruch als Produzent kam mit seinem Mentor D-Bo und dem Wolfpack-Signing(Zu D-Bo findet ihr hier ein spannendes Interview). Mittlerweile ist er aus der deutschen Produzenten-Szene nicht mehr wegzudenken, denn er hat nicht nur für das pp=mc2 Album von Keine Liebe Rapper Prinz Porno produziert, sondern hat auch das komplette Paradies Album des Prinz Pi-Protegés eRRdeKa mit Beats versorgt. Auch beim am 28.8. erscheinenden Album Rapunderdog des jungen Augsburgers steuert Mostley alle Instrumentale bei. Das neue Video zu „Unter Deck“ könnt ihr euch hier anschauen!
Just For The Record mit Max Mostley:

Top 5 Albums/Songs:
Ich höre erstaunlicherweise echt wenig Musik und hänge dem Zeitgeschehen meist ein paar Jahre hinterher. Und wenn ich Musik höre, dann meist ältere also entschuldigt wenn meine Top 5 nicht allzu „now“ ist!

Favorite producers:
Quincy Jones
DJ Premier
Flying Lotus
Dilla
Rick Rubin

Favorite DJ’s:
Boah kein Plan. Die ganze DJ-Kultur hat sich ja komplett verändert und mittlerweile ist jeder Depp DJ oder Produzent. Ich habe allerdings auch in den 90ern nie das Djing für mich entdeckt und konnte dem ganzen Beat gejuggle und rumgescratche auch nie viel abgewinnen. Die geilsten Scratches kamen aber definitiv von DJ Premier!

Favorite musicians:
Michael Jackson
Mos Def
The Prodigy
Hans Zimmer
Queen
Jethro Tull
Eddie Vedder (Pearl Jam)
Outkast

und hunderte mehr!

Favorite vers in a song:
„(…)Speaking through the voices of the spirits speaking to me I think back in the day, I absorbed everything like a sponge, took a plunge into my past to share with my son“

Ich muss prinzipiell jedes mal schlucken, wenn ich diesen Vers höre.

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First bought CD:
Busta Rhymes feat ODB – Woo-Hah!

Favorite vinyl cover:

My first sample:
Puh. An mein allererstes Sample kann ich mich nicht mehr erinnern. Wahrscheinlich irgendein Klassisches Stück von einer CD meiner Mum, allerdings kann ich mich noch an den ersten Beat erinnern, bei dem ich kein Sample benutzt habe! Das muss irgendwann Anfang der 2000er Jahre gewesen sein. Ich lag im Bett und war in der „Twilight Zone“, also nicht wach, aber auch noch nicht eingeschlafen. Und auf einmal hatte ich diesen komplett fertigen Beat im Kopf. Irgendwie habe ich es dann geschafft aufzuwachen und stürmte zum Rechner um das, was noch vom Traum übrig war, umzusetzen. Der Beat, der dadurch entstand, wurde später von „Freestyle of The Arsonist“ gepickt und wurde zu meinem ersten Release mit einem amerikanischen Rapper!

Favorite vinyl store:
Zählt iTunes?!? Hahahaha! Ich hab nie wirklich Platten gekauft. Ich bin in der Zeit der Kassetten und CD’s groß geworden und als ich angefangen habe zu produzieren, wurde gerade die MP3 groß. Also habe ich das meiste bei Napster geladen oder die CD gekauft. Den geilen Sound einer Vinylplatte habe ich erst in den letzten Jahren schätzen gelernt.

Favorite beat:
Puh. Mega schwer zu sagen, aber wenn ich meinen Alltime Favourite Beat nennen müsste, ist es wahrscheinlich einer von der Champion Sound Platte von Jaylib oder „The Squeeze“ von DJ Premier.

Most hated Scratch:
Es gibt wenige Scratches die ich wirklich mag aber ich glaube der nervigste ist dieser „Fressshhhh“ der auf jeder verdammten Scratch Platte drauf ist … Hahaha!

I produce with:
verschiedene DAWs !
Magic-Mouse
Ohren
Herz!

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(by edHardygirl14)