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Beatshizzle (Dezember/16) // Beats & Instrumentals

Beatshizzle (Dezember/16) // Beats & Instrumentals

Beatshizzle Dezember 2016 // The Message
Beat-Rodeo: Eine kleine Auswahl der im Dezember erschienenen Releases

In dieser Reihe widmen wir uns monatlich den neuen Releases der Beat- und Instrumental-Szene. Das Meer an großartigen Beats wird von Tag zu Tag größer und nur die wenigsten Produzenten erhalten gerechtfertigte Credits. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Instrumentalreihen – viele der Projekte gehen allerdings in der Flut an Releases einfach unter und werden nicht mit einem eigenen Artikel gewürdigt. Dennoch sind sie relevant genug, um ihnen eine Plattform zu bieten.

Von Hector Macello über Urban Waves bis Nekubi und Millennium Jazz: Der Dezember scheint vor allem ein Monat der Labelsampler zu Weihnachten gewesen zu sein. Aber auch abgesehen davon gab es wieder unzählige hörenswerte Releases.

V.A. – Sichtexotica III

Die Sichtexotica-Serie geht weiter und wartet diesmal mit besonderen Gästen auf: Nachdem die ersten beiden Teile der Reihe von Tufu bzw. Knowsum beigesteuert wurden, nimmt beim aktuellen Release die deutsch-japanische Beatconnection, die bereits auf anderen SichtexotVeröffentlichungen geformt und von Anthony Drawn in den vergangenen zwei Jahren intensiviert wurde, eine neue Dimension an. So versammeln sich auf der 10″ die Produzenten Lidly, Youtaro, Tajima Hal, Linn Mori, EmMu, Green Assassin Dollar und TiMT, die allesamt aus Tokio und Umgebung stammen und einen Klangteppich schaffen, der dem gewohnten BoomBap-Sound eine eigene Note verleiht – „warm, atmospheric sound, always topped with samples and melodies, which cannot be found in Europe or the States.“ – Simon Huber

L’Orange – Koala EP

L’Orange von der Mello Music Group hat sich im Laufe der vergangenen Jahre zunehmend zu einem meiner Lieblingsproduzenten entwickelt. Nach dem Instrumental-Album „The Orchid Days“ sowie beachtenswerten Kollabos mit Kool Keith, Jeremiah Jae und Mr. Lif, für die er jeweils extravagante Klangbilder geschaffen hat, legt L’Orange nun mit einem frischen Solo-Werk nach. Die Instrumentals der „Koala“-EP basieren ausschließlich auf Samples des Albums „Have One On Me“ der Sängerin und Multiinstrumentalistin Joanna Newsom und sind der (verlorenen) Liebe gewidmet. – Simon Nowak

Don Philippe – Between now and now/ A long and silent street

Nicht ohne Grund gelten die Stuttgarter Jungs von Freundeskreis als Pioniere des Rap im deutschsprachigen Raum. Mit Hymnen wie „A-N-N-A“, „Esperanto“ oder „Mit Dir“ konnten sich Max Herre, DJ Friction und natürlich Don Philippe in der deutschsprachigen HipHop-Szene etablieren und verewigen. Nun stand nach über 20 Jahren das erste Soloprojekt von Don Philippe auf dem Plan – und dann auch noch im Doppelpack. Inspiriert vom Jazz-Sound der 50er- und späten 70er-Jahre, lässt Don Philippe mit seinen Solo-Platten „Between Now and Now“ und „A Long And Silent Street“ die HardBop- und Soul & Jazz-Elemente im modernen Neo-Boom-Bap-Antlitz aufblühen. Mit einer riesigen Ansammlung von Jazz-Platten im Repertoire verspüren wir den Drang des gedanklichen Flanierens und vergessen dabei für einen kurzen Moment die Hektik des 21. Jahrhunderts. Zusammengefasst: Mit Dir steht wahrlich die Zeit still, Herr Kayser! – Adriana Juric


Basement – ‚bsmnt/waterdrops EP

Der deutsche Produzent Basement und sein Bruder im Klange, Steril One, haben im Mai ihr gemeinsames Werk „Retropolis“ releast. Nun ist auch die Solo-Scheibe von Basement fertig – „bsmnt/waterdrops“ wurde die EP getauft und knüpft an vielen Stellen an das „Retropolis“-Release des Frühjahrs an. Nicht nur die fast minimalistischen Instrumentals, die sich auf die klaren Drums schmiegen, sondern auch die Liebe zum Detail machen die acht Tracks zu etwas Besonderem. – edHardygirl14

Elaquent – Worst Case Scenario

Genau ein Jahr ist es her, dass der kanadische Produzent Elaquent sein „Less Is More“-Tape droppte. Sein frischestes Werk scheint auch sein komplexestes und reifstes bis dato zu sein, denn der Hybrid aus R&B und Soul wirkt deutlich runder als die vorigen Releases – ohne deren Dopeness zu schmälern. „Worst Case Scenario“ spiegelt die kleinen Höhen und Tiefen des Alltags musikalisch wider und wird zudem noch mit einem Feature-Part von Kendrick-Collaborateur Iman Omari verfeinert. Purer Zucker! – edHardygirl14

J Dilla – Jay Dee’s Ma Dukes Collection

Mit „The Diary“ ist im vergangenen April ein langersehntes Rap-Album des 2006 verstorbenen J Dilla erschienen. Auch abseits davon gibt es weiterhin laufend „neues“ Material des legendären Produzenten zu hören, denn seine Mutter Ma Dukes wühlt in Kooperation mit der Yancey Media Group weiterhin unnachgiebig in J Dillas Archiven. „Jay Dee’s Ma Dukes Collection“ ist das x-te posthum releaste Beattape des Detroiters. – Simon Nowak

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Tor – Beats, Loops & Drafts

Im Kontrast zum im vergangenen Sommer erschienenen, melodisch-eleganten Downtempo-Album „Blue Book“ vereint Tor auf seinem neuen Mixtape „Beats, Loops & Drafts“ viel raues und düsteres Material. Der kanadische Produzent dazu: „A lot of these are from way back and definitely have a different sound than where my new music is going.“ Die schmetternden Bretter „Strange Days“, „Beat Two“ und „The Den“ können dabei in gleicher Weise überzeugen wie das gefühlvolle „Lost No More“. – Simon Nowak

V.A. – Wenn der Vorhang fällt (OST)

Am 30. März 2017 erscheint  der Dokumentarfilm „Wenn der Vorhang fällt“ von Michael Münch über die Entwicklung des deutschen HipHop. Im Zuge dessen gibt es Einblicke in den persönlichkeitsbildenden Prozess der einzelnen Artists in einer umstrittenen Branche: der Musikindustrie. Um nicht auf heißen Kohlen sitzen zu müssen, bekommen wir schon Monate vorher den passenden Soundtrack zum gleichnamigen Film präsentiert. Neben dem Titeltrack von Freundeskreis lebt der Sampler vor allem von den modernen Remixen – die hauptsächlich Figub Brazlevič aus Klassikern von u. a. den Stieber Twins, Toni L, Main Conecept oder Prinz Pi geschustert hat – und nicht zuletzt von den rein instrumentalen Beiträgen von digitalluc und Mr. Mar. Fein verpackt und gemastert wurde das vorgezogene Weihnachtsgeschenk von Figub himself, der dem Projekt noch den letzten nostalgischen Schliff beilegen konnte. – Adriana Juric

hnrk – Neonurban

hnrk lädt uns mit „Neonurban“ mal wieder in seine düstere Welt voller Wolken und Synthie-Walzen ein. Sein Hang zu Neologismen bei der Track- und Albenbenennung ergänzt sich perfekt mit der Stimmung der Tracks – und auch das DJ-Heroin-Feature zeigt, warum die beiden als Team auf dem neuen LGoony-Tape vertreten sind. Fünf verspielte und finstere Tracks, die genau so überzeugen, wie man es von einem Tape des Würzburgers erwartet. Ein Just For The Record mit hrnk findet ihr hier. – edHardygirl14

FloFilz & WunTwo – White Walks

Fast schon traditionell veröffentlicht Wun Two am Ende des Jahres eine thematisch passende EP. Nach zwei Ausgaben mit dem simplen Namen „Snow“ hat er sich dieses Jahr mit FloFilz zusammengeschlossen, um einen Soundtrack für winterliche Spaziergänge zu schustern – „something to warm up to during or after a chilly winter stroll„. – Simon Huber

B-Side & Philanthrope – Blurred Nightscapes

Dass es für ein Konzeptalbum keinerlei Lyrics braucht, beweisen der Berliner B-Side und Philanthrope aus Innsbruck mit ihrem Album „Blurred Nightscapes“. 14 Tracks fangen die Stimmung einer vernebelten, mystischen Nacht ein und wirken dabei stets abwechslungsreich und atmosphärisch – ein weiteres Meisterwerk in der Dezi-Belle-Diskografie! – Simon Huber

Tour De Manège – Spécial Weed

Die Produzenten aus dem Umfeld des frankophonen Kollektivs Tour de Manège haben als Weihnachtsgeschenk 24 Instrumentals zur Verfügung gestellt, die nicht nur aufgrund ihrer durchwegs hohen Qualität das Prädikat als dope bezeichnet werden können. Schließlich drehen sich die Titel von GooMar, Linkrust, Kognitif, Saligo und Co. entgegen weihnachtlicher Normen ausschließlich ums Thema Weed. Die eingängigen, aber teils abstrakt anmutenden Beats können auch ohne begleitenden Cannabis-Konsum stattliche Momente der Zerstreutheit auslösen. – Simon Nowak

Saligo – 432

Saligo war auch abseits seines Beitrags für die Weed-Compilation fleißig und hat mit „432“ sein bereits viertes Solo-Projekt releast. Seine neue Instrumental-LP ist als musikalische Reise durch Indien konzipiert. Der Straßburger Beatbastler hat dafür Soundelemente aus dem multiethnischen Staat mit seiner SP-404 zu knallenden Boombap-Brettern weiterverarbeitet – ein spezieller Flavour mit hohem Suchtpotenzial. – Simon Nowak

Soupbox/ Mista Izm – / EXPEDition Vol. 13/ EXPEDition Vol. 14

Ziemlich genau ein halbes Jahr nach den letzten beiden Ausgaben geht eine der aktuell hochwertigsten Reihen – sowohl für Sammler als auch „normale“ Hörer – aus dem deutschsprachigen Raum in die nächste(n) Runde(n). Sowohl Mista Izm als auch Soupbox sind bislang eher Geheimtipps, für beide ist es ihr Vinyldebüt und somit auch das erste Auftreten for einer größeren Hörerschaft – der Aufnahmetest wurde auf jeden Fall mit Bravour bestanden! – Simon Huber


Knowsum – Play God & Shit Happens

Knowsum, bekannt geworden als Teil der Sichtexot-Gang, ist mittlerweile auch einem weitaus größeren Publikum ein Begriff. Nach seinem Beitrag zum legendären Hi-Hat Club hat er mittlerweile auch mit dem über Landesgrenzen hinaus bekannten Berliner Labels Money $ex Records connected. „Play God & Shit Happens“ heißt das neue Werk und transportiert auf musikalisch-experimentelle Weise alles, was auch sein rappendes Alter Ego Nepumuk zu kritisieren hat. Grenzen existieren für ihn nicht, in keiner Hinsicht. Warum sich also irgendwelchen Dogmen unterwerfen, wenn man stattdessen einfach dope sein kann? „Rules are meant to be deranged, and formula is meant to change. Without experimentation the results are boring, shit might happen sometimes but Knowsums latest is anything but.“  – Simon Huber

LBL – twoface #1

Als Teil des Münchner Kellerflavour-Kollektivs veröffentlichten die Lo-Bit Loopers, bestehend aus Greeninstruments und Phi 618, Mitte des Jahres ihr selbstbetiteltes Produzentenalbum mit Features von unter anderem Spax, Boshi San oder Headtrick. Zuletzt waren sie auf dem Kellerflavour-Labelsampler vertreten, zum Abschluss des Jahres erscheint das erste Instrumentalalbum „twoface#1“, das sich nicht nur durch das Cover und die farbige Vinyl, sondern vor allem auch den warmen, detailverliebten und experimentellen Sound von vielen anderen Releases abhebt. – Simon Huber

Pavel & Tito – Christmas Tape

Upstruct kann auch anders: Bekannt geworden durch „wüsten Beschimpfungsrap“ von MC Bomber, Shacke One und Konsorten, zeigen sich die Produzenten Pavel, der erst kürzlich ein Album mit MXM veröffentlichte, und Tito – maßgeblich beteiligt am musikalischen Klangteppich des aktuellen P.Berg-Battletapes und vorher hauptsächlich als bumbliño mit seinem Kollegen Mister Jones in Erscheinung getreten – von ihrer besinnlichen Seite. Das Ergebnis nennt sich passenderweise „Christmas Tape“ und ist eine gelungene Abwechslung zum restlichen Upstruct-Output. – Simon Huber

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V.A. – Chillhop Essentals Winter 2016

Es ist wieder Zeit für das vierteljährliche Round-up aus dem Hause Chillhop. Die 17 Essentials des Winters kommen wieder bunt gemischt von alten Bekannten (FloFilz, Philanthrope, Mono:Massive, Flitz&Suppe, B-Side, …) und bisher noch eher unbekannteren Gesichtern. Durchgehend eine entspannte Compilation, die auch atmosphärisch auf die kalte Jahreszeit angepasst ist. – Simon Huber

Ahwlee – Life 2

Nach einigen selbstvertriebenen Beattapes sowie einer Kollabo mit seinem Homie Mndsgn hat Ahwlee kürzlich sein neues Instrumental-Album „Life2“ über das Münchner Label UKNOWY Music releast. Die  abwechslungsreich produzierten Tracks verleiten zum Entspannen und beinhalten neben schön verarbeiteten Soul-, Funk- und Jazz-Elementen zeitweise auch Surf-Rock-Charakteristika aus seiner Heimat Kalifornien. – Simon Nowak

Jay Alpha – Opus de Alpha-Ism

Nach unzähligen digitalen Releases feierte der erst 22-jährige New Yorker Jay Alpha dieser Tage sein Vinyldebüt auf dem Qualitätsgaranten Radio Juicy. 16 Tracks voller staubiger Jazz-Samples lassen das Herz eines jeden Sample-Fetischisten höher schlagen und präsentiert Jay Alpha vor einer weitaus breiteren Hörerschaft als es bisher der Fall war – verdientermaßen! – Simon Huber

Eets – danda EP

Im immerkalten und nordwestlichsten Bundesstaat der USA ist der Produzent Eets zu Hause und schickt seine Beats in den Äther. Gemäß der allgemeinen Stimmung in Alaska fallen diese eher ruhig und gemächlich aus, teils psychedelisch-experimentell. In europäischen Gefilden war er kürzlich erstmals auf dem aktuellen Album von Negroman vertreten, mit „danda“ veröffentlicht er diesen Monat bereits seine zweite EP des Jahres. Vielleicht hört man in Zukunft noch mehr von ihm in Zusammenarbeit mit den Sichtexoten – wünschenswert wäre es! – Simon Huber

drwn. – mangoes

Noch eine Vinylpremiere: Aus dem Umfeld des Schweizer Labels Haus und Baum schafft drwn. mit seinem neuen Album „mangoes“ den Schritt von gesammelten Beatskizzen als digitale EP über einige Kassetten hin zum ersten Mal auf schwarzem Gold. Bereits im März des vergangenen Jahres veröffentlichte er einige Tracks, die es nicht auf das Album geschafft haben und schon da stand fest: Wenn diese Beats nicht gut genug fürs Album waren, kann bei selbigem nicht allzu viel schiefgehen – big up! – Simon Huber

Sleepdealer – Dreamland

Die monatliche Releasetradition von DirtyBeauty pausiert natürlich auch im Dezember nicht und featurt diesmal den Moskauer Produzenten Sleepdealer. „Dreamworld“ symbolisiert – wie der Name bereits erahnen lässt – einen Einblick in Sleepdealers Innenleben, „a window into my dreamland, representing a hazy inner world of loves, losses, nostalgias and regrets„. LoFi-Ästhetik, Samples von ganz tief im Plattenschrank und interessante musikalische Kooperationen mit HM Surf, Limes, Kumo, Bxnjamin und Smoke Trees. – Simon Huber

ozoyo – wanderlust

Nach nur einer EP, die seit 2014 auf Bandcamp herumlungert, hat ozoyo aus Istanbul es geschafft, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, weshalb die neue EP „wanderlust“ auf Vinyl Digital erschienen ist. Mit einem Cover von Pierre von Helden und einem Feature von Wun Two nimmt ozoyo den Hörer mit auf eine Reise, die an der „central station“ anfängt, die Reise mit seinem unverkennbaren Stil musikalisch begleitet, um am Ende einen „sunset with palm trees“ zu genießen. – Simon Huber

Diggin around the minds flava

Nach einmonatiger Releasepause kommt das Label Diggin Around The Minds Flava zurück – und wie: Nicht nur Oberhaupt Thelonious Coltrane hat mit „Sounds kidnapping“ und der 7″ „PLAJ“ zwei neue Soloreleases am Start, mit Aesthethic, DJ Obsolete, Grant le Bart und Basten feiern gleich vier „Partner in Crime“ den Einstieg ins Tape-Business. Darüber hinaus haben sich Thelonious Coltrane & Aesthetic zusammengeschlossen und zwei Episoden von „Basota Aesthetic’s“ veröffentlicht. Genug Material für den kommenden Monat – und die Produktivität reißt vermutlich so schnell auch nicht mehr ab. – Simon Huber

EclipticSelftet – Trails

EclipticSelftet hat zum Jahreswechsel ein traumhaftes Album über das instrumentale Qualitätslabel DLoaw veröffentlicht. Der Russe widmet sich galaktischen Sphären, der Mond dient dabei als wiederkehrendes Thema. Französisch- und englischsprachige Vocal-Samples fließen in spacige, abwechslungsreich arrangierte, elegant wirkende Instrumentals, die trotz aller Abstraktheit butterweich ins Ohr gehen. Top! – Simon Nowak

Nymano – Romance

Für sein neues Release „Romance“ hat Nymano jazzige Samples in smoothe Beats weiterverarbeitet. Die Instrumentals des „Bedroom Beatmakers“ aus Nancy drehen sich um eine Lovestory, wobei sich fröhliche Sounds und melancholische Tracks abwechseln. Nymano hat das Tape – wie sein Debüt „Short Stories“ – als Free-Download zur Verfügung gestellt. – Simon Nowak

Jinsang – life.

Ein neuer Lebensabschnitt wird von Künstlern oft musikalisch verarbeitet. Jinsang sammelt auf „life.“ 25 Beats, die in seinem letzten Highschooljahr entstanden sind und huldigt so der Zeit, die er dort verbracht hat. Life as it goes. – Simon Huber

The Jazz Jousters – Take 5.2 with Dave Brubeck

Das verstreute Produzentenkollektiv The Jazz Jousters veröffentlicht seit einigen Jahren regelmäßig Gratis-Alben über das britische Qualitätslabel Millennium Jazz Music. Die Mitglieder wechseln dabei laufend – aus dem deutschsprachigen Raum haben sich etwa schon FloFilz und JA:KOVA beteiligt. Das aktuelle Werk basiert ausschließlich auf Samples von Dave Brubeck und ist als Hommage an die Jazz-Ikone konzipiert. Diesmal liefern SmokedBeat, Pawcut, Maple Syrup, Supafuh und einige weitere Beatbastler Jazzhop vom Feinsten. – Simon Nowak

Tsnd Mrk – Van Veen Loops

Ähnlich konzipiert ist die neue EP von Dramadigs-Hälfte Tsnd Mrk, dieser stützt sich hingegen auf Samples des niederländischen Liedermachers Herman van Veen. Erschienen ist das Ganze mit dem trivialen Namen „Van Veen Loops“ in Zusammenarbeit mit Wadada Records, nachdem Tsnd Mrk nach dem Ergattern einer Van-Veen-Platte auf dem Flohmarkt beschloss, einen Abend lang nur Beats aus Samples besagten Künstlers zu zimmern – „u rad“ landete später sogar auf dem aktuellen dude26-Album. Nichts Spektakuläres, aber nach Längerem mal wieder ein Lebenszeichen aus dem Hause Dramadigs! – Simon Huber

Cozone – Beattape Vol. 3: Chopaholic

Der Antwerpener Cozone mausert sich zunehmend zu einem der interessantesten Produzenten Belgiens. Auf seinem dritten Beattape zaubert der „Chopaholic“ neben kompromisslosen Bangern auch einige feinfühlige, soulig arrangierte Tracks in die Ohren seiner Hörer. Zeitweise übertreibt er es allerdings ein bisschen mit dem Pathos. – Simon Nowak

Beats On The Road

Rhythm Roulette

Außerdem:

YZNO – Tonjen One
Italo – The Docks
Poldoore – Instrumentals & B-sides
V.A. – Ombilic Vol. 2
Sambrais – Holographe
Walla C – s u r d o
Maniac – Slang Funk Slam Dunk (Instrumentals)
Wrilla – Dusty Beats Vol. 1
Wizard of Loneliness – And then, a memory
Jonny Beats –Defined
±±DING±± – Raw- Thai. Loops.
IAMIAN – Growth
Dramatics – WAV7
Decaf – Weighted
Epitom[e] – Travels/ The Real Vision
Julian Avila – Senior
Cedric Azure – Two Winter ’16
Broken Pen – Pen State
Killnex – Urvature
Gripsy Luv – Utro Zemlee
Alpha Centori – The New Diagonal
Hon The Sensei – Brain Washed
DUSTY ▼▲ – AFFUMICATO
Moo Latte – Tubism
Ideaz – Motion Capture
peaches. – early.
cyamm – starting positions
AinfiniteK-△∞Ƙ – Film rolls
Tank The Blank – Autumn Whiters
Aksel Kirkham – In The Woods With The Dragons
Saikei Collective – Saikei Collection Vol. 16
higherthanyou – Gemini
tides. – oldsoul.
Intalek Uno The Consigliere – As The Night Falls
Asonic Garcia – L A H A T
Lakeshore – Judy
Low Duck – Tunes 4 Goons
2e7en – Loops& Vol. 03/ 04
$cab – Inner City
Terrorize Speed – Dead Man Garissons死者の守備隊
MorShabazz – Not Musically Correct Vol. 3
Aku – Thank U 4  your Precious Time
Maodea – Anagrams
HELLNOTE – aeon
Kuartz – Turn On, Tune In, Drop Out​.​.​.​Two
Tarik Sabar – Beatmakers are Scientists
samwise – winter chil
Alter Ego & Dan Murphy – Christmas
Suicideyear x outthepound – Brothers
K, le Maestro – NostalGia